Dienstag, 7. Juni 2016

LC Duisburg Marathon Blog 8 Gruppe 3 – Stand up for the Champions!!

Ist schon witzig. Nach meinem letzten Blog scheint der LC Angst bekommen zu haben, dass ich die Speicherkapazität des Servers mit meinem kurzen Blog überschreiten könnte und schreibt  „ (…) Igor schreibt ein Buch (…)“.  Naja ist ja nicht so, dass sie die Katze im Sack gekauft hätten, als sie mir nahegelegt haben den Blog zu schreiben. Und einen kurzen 6 Seiten Word Blog als Buch zu bezeichnen ist ja auch ein wenig übertrieben (die Promotion von Gutenberg hatte über 250, o.k. man munkelt er hat schreiben lassen)! Wie gesagt, wenn man sich kurz bei Inga oder Thorsten informiert hätte, wäre auch niemand über meine kurzen und eher wortkarg gehaltenen Blogs überrascht! Also ehrlich!
Aber gut der letzte Teil und ich werde wie immer stets bemüht sein mich kurz zu fassen (ich sage aber nicht an welcher Stelle ich mich kurz gefasst habe – müsst ihr schon selber rausfinden).

MONTAG 30.05.2016
Nix mit Muckibude schone die Beine für Sonntag – nur für die Vergesslichen unter uns, da ist der Rhein Ruhr Marathon -.

DIENSTAG 31.05.2016
Jetzt werde ich paranoid!!! Ich habe doch glatt geträumt, am Sonntag am Marathon mich vor dem Lauf so gut warmgelaufen zu haben, dass ich den Start um Stunden verpasst habe.
Ich glaube, nach der Laufpause bin ich schon etwas aufgeregt. Nicht nur, dass ich vor den langen Läufen des Kurses aufgeregt war und schlecht geschlafen habe. Jetzt fängt das auch schon vor dem ½ Marathon an! Dabei bin ich im Training in diesem Jahr zuletzt regelmäßig zwischen 20 und 27 km gelaufen.
Egal - heute lockeres Training mit dem LC. Bis auf Gruppe 4 gab es eine Einheitsgruppe die locker im 6:15 ca. 11 km (kleine Seenplatte) laufen wollte. Ja ich weiß auch nach retrospektiver Analyse der Laufdaten am PC immer noch nicht genau zu welchem Zeitpunkt wir so langsam waren aber die Zeit über alles war unter 6. Aber ohne Muckibude hatte ich gute Beine, es lief! Zu Hause wieder ein Gläßchen Strongbow, Tennisball- und schwarze Rolle Massage alles prima.

DONNERSTAG 02.06.2016
Heute Sturmwarnung!!!  In Krefeld wurden zwei vom Blitz getroffen. Und ich habe ein Lauf Date mit der Donnerstag Laufgruppe des Südens – Tiger and Turtle – (ich war Turtle! Thomas war nicht Tiger, die letzteren sind nicht wasserscheu!). 18:00 Uhr sollte der Start sein aber es regnete und gewitterte. Aber kaum legte sich das Gewitter, gingen sechs komplett verpeilte LCler auf die Strecke. Ich meine es regnete noch immer und, um es vorwegzunehmen, als ich wieder zu Hause ankam wurde es trocken und die Sonne kam raus.
Aber zurück zum Lauf. Aber offensichtlich war unserem Vereinsvorsitzenden doch nicht so ganz wohl bei der Sache – ich meine wegen der Blitze – und er wurde immer schneller. Wahrscheinlich wollte er sich der Lichtgeschwindigkeit so weit wie möglich annähern, damit uns der Blitz nicht erreichen kann. Ganz schön schlau oder?
Aber was waren da unterwegs für riesige Pfützen die uns bei diesem Unterfangen aufgehalten haben. Was lustig ist, bis auf Thomas, sind wir alle durch die Pfützen gelaufen. Für Thomas war kein Weg zu weit um irgendwie nicht durch die Pfütze zu müssen. Ich wusste nicht, dass er so wasserscheu ist! Aber wir haben ihm geholfen, seine Scheu zu überwinden. Wer gerade in der Pfütze neben Thomas war, ist immer so „trampelig“ gelaufen, dass auch Thomas in den Genuss nasser Füße gekommen ist und der z.T. heftige Regen hat eh sein Übriges dazu beigetragen. Am Ende hatten wir aber alle saubere Schuhe – natürlich außer Thomas, der ist ja immer durch den Schlamm gerannt!-. War ein schöner Lauf. Leider haben alle auf mich warten müssen und so haben wir das Ziel Lichtgeschwindigkeit knapp verpasst, aber so kurz vor dem Marathon ist auch  6:05 km/min über 10 km in einer sehr netten Gruppe akzeptabel. So hatten wir auch mehr Zeit, uns zu wundern, warum es keine weiteren verpeilten Läufer in ganz Duisburg zu geben schien, die bei dem Wetter trainierten! Und meine Uhr meinte auch ein eher lockerer Lauf. O.k. hat sich nicht so angefühlt aber wenn sie es meint, das finnische Teil.
So jetzt nur noch Sonntag!

SAMSTAG 04.06.2016
Habe die halbe Nacht im Rufdienst gearbeitet, bin völlig übernächtigt und backe gerade Blaubeermuffins für Petras Kuchenstand beim Marathon morgen. Habe beschlossen alles, alle Zutaten mal zwei zu nehmen um eine ausreichende Menge Teig zu haben. Nach der Nacht gar nicht so einfach. Aber das Produkt war sehr gut genießbar. Denn bis ich es zu Petra gebracht habe, hat sich Töchterchen ausgiebig von der Qualität der Muffins überzeugt und 4 verputzt.
Aber abends großes Drama…mein Lauf morgen ist in ernster Gefahr! Mir fiel auf, dass sich nach einer Verletzung der komplette Nagel eines Zehs ablöste. Gut dass ich nie in Panik verfalle….DRAMA…..HILFE…NIX MIT LAUF MORGEN….. aber bei genauem Hinsehen ist da ein nagelneuer Nagel darunter…na Gott sei Dank alles gut  .

SONNTAG 05.06.2016 RHEIN – RUHR – MARATHON !!!!!
Die LC Genesungsgruppe die in gemütlichen 6:15 bis 6:30 laufen wollte, ist um 9:00 in der Startbox! Wir begannen mit dem Lied „Let‘s move it move it“ – sollte uns wohl daran erinnern, dass Laufen in irgendeiner Form eine Bewegungssportart ist! Jedenfalls hatte Iris für etliche Kilometer einen Ohrwurm im Ohr. Um es vorwegzunehmen, wir wollten gemütlich laufen, das Wetter war warm und dem mussten wir irgendwie doch Tribut zollen. Kurz und gut, leider haben wir als LC Lauf Zug die angepeilte Geschwindeigkeit nicht lange halten können.  Bei Start war der Brems und Zugläufer 2:15 noch so 50 m vor uns. Nach 2 km deutlich hinter uns. Und dann ging es mit 6,0 min/km über die Piste. An manchen Stellen standen Zuschauer an der Strecke und haben Stimmung wie bei einem Begräbnis versprüht. Wir haben dagegen gehalten. Vor allem Iris, die hatte die ganze Zeit eine klasse Laune und hat uns und die Zuschauer ständig zum Klatschen animiert oder unterwegs sogar mitgesungen! Respekt: das schaffe ich wirklich nicht, reden geht aber singen nee. Und zum Schluss hat sie einen Teil der Strecke „Stand up for the Champions“ gesungen. Das lief bei Mc Donalds am Großenbaum… ganz schöner Ohrwurm. Ja ich weiß nicht, was ich sonst noch schreiben soll? Ohne redundant zu klingen und immer alles super zu schreiben. Micha hat unterwegs seine Frau getroffen und musste daher aus familiären Gründen abreißen lassen, Dafür ist er als einziger in unserer geplanten Zielzeit eingelaufen. Streber!
Aber der Marathon scheint endlich auch in Duisburg angekommen zu sein. So wie in Berlin vor 40 Jahren standen jetzt an vielen Stellen nette Nachbarn an der Strecke die uns mit Ihren Gartenschläuchen Kühlung verschafft haben. Hoffentlich können wir dem Lauf nächstes Jahr das Motto geben: „Marathon von Duisburgern für ihre Läufer“ oder so.
Da ich zum ersten Mal einen Halbmarathon im Wohlfühltempo … sorry ich meine natürlich in Iris Wohlfühltempo …. gelaufen bin, habe ich auch keinen Mann mit dem Hammer unterwegs getroffen, war aber auch nicht schade drum! Gut so ein, zwei Kilometer gingen schwer, aber es hat sich eingelaufen. Schön ist ja, dass keiner der Laufbetreuer das Streckenlayout bestimmen durfte, sonst wären da bestimmt so unbedeutende Steigungen wie Rottweg, Kaiserberg und der Esel und so drin. So hatten wir nur 2 kleinere Steigungen, das war´s. Ich muss mal bei Gelegenheit Thorsten fragen, warum er uns für so eine flache Strecke über das Ruhrgebietshimalaya hetzen musste!
So konnte ich die für Duisburg recht zahlreichen Zuschauer und die tolle LC Truppe genießen. Die Zeit … naja bei allen Marathons die ich gelaufen bin, war die Zwischenzeit beim Halbmarathon mindestens 5 Minuten besser als heute. Inga würde jetzt sicher sagen, ich bin im Leben noch nie außerhalb meines Komfortbereiches gelaufen (höchstens unterhalb) aber die verallgemeinert immer so! Bloß weil ich anstrengungsbedingt laut atme, denkt sie immer ich würde quatschen. Schwamm drüber (oh je, was werde ich mir anhören müssen sollte ich in Gruppe 2 wechseln. Besser ich halt jetzt die Klappe). Aber Ziel war ja Spaß und eine gute Zeit zu haben, das hat geklappt!
Apropos genießen … Wo waren die versprochenen Verpflegungsstände mit Sterne Gastronomie? Also nur Bananen und mit Chlor Tabletten aufgearbeitetes Wasser ist sicher prima aber da ist viel Platz nach oben. Man hätte doch Wachteleier oder so was Kleines zubereiten und reichen können …. Mit Craftbieren oder einem schönen Wein….. zumindest Schampus im Ziel ….Wahrscheinlich hatten die ein Problem mit der Kühlkette ... aber gastronomisch ist da echt Luft nach oben! – By the way: die Strecke hätte man auch kühlen können!
Apropos Kühlkette! Schon bei uns war es warm und es war traurig unterwegs immer wieder Läufer zu sehen, die offensichtlich wegen der Hitze und des zu schnellen Laufens dehydriert (trocken) und entkräftet am Wegesrand lagen und z.T. vom Notarzt versorgt werden mussten. Glücklicherweise hat es keinen von uns getroffen.
Leider haben wir unterwegs Edda verloren (Verletzung - Gute Besserung!), Ansonsten sind wir alle prima über die 21 km gekommen  und als eine blau weiße  LC Duisburg Wand durch das Ziel gelaufen. GEIL!!! Und SCHÖN WARS !!!! Ehrlich!!!
Aber im Ziel wurden die Männer mal wieder diskriminiert. Rosen nur für die Mädels. O.k. ein Bieröffner hätte es für Jungs auch getan.

MONTAG  06.06.2016 18:00 – Letzter Akt die Ehrenrunde! „Stand up for the Champions“ – aber das kennt ihr ja schon–
War klasse, noch mal alle zu sehen, die beim besten Marathonkurs ever dabei waren! Schön war´s. Wirklich! Das gemeinsame Auslaufen ist nach dem Marathon immer ein Höhepunkt für mich gewesen und geblieben!
Vergesst des Motto von Gruppe 3 nicht: „Ich kann nicht mehr. Is´noch weit?“; „Stündchen, Stündchen geht immer!“
Ich finde Kurzfassen ist mir bei dem Blog doch gut gelungen oder?
So das Laufjahr ist fertig, jetzt ist „off season“. Dann sehen wir uns alle nächstes Jahr hoffentlich wieder zum Marathonkurs 2017 – dem besten ever! Bis dann alles Gute, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
In diesem Sinne
Der Blog ist fertig, der Marathon gelaufen, alles Gute, Viel Spaß beim Trainieren und bleibt gesund!

Euer Igor

P.S. Ich hätte ja noch was zu schreiben gehabt, aber muss jetzt leider Schluss machen ihr wisst ja wegen der Speicherkapazität des Servers und gesamten Internets und so  – sind ja auch schon wieder 6,5 Seiten geworden  ich sollte die Schriftgröße von 12 auf 8 reduzieren, dann geht mehr pro Seite drauf, man kann es zwar nicht mehr so gut lesen…. Naja …. 2017 gibt’s ja ´nen neuen Blog - Äh um Missverständnissen vorzubeugen nicht unbedingt von mir.

Sonntag, 29. Mai 2016

LC Duisburg Marathonkurs Gruppe 3 - Igor schreibt ein Buch über den besten Marathonkurs wo gibt!

So ihr Lieben, die letzten beiden Trainingswochen sind angebrochen und schon wieder ist ein Marathonkurs des LC Geschichte. – Meiner Meinung nach der beste, der wirklich beste Marathon Kurs wo gibt! Ehrlich! –
Diesen Blog will ich für ein kurzes persönliches Resümee und für eine kurze Danksagung nutzen.
Zunächst möchte ich mich ganz herzlich bei Heinz Radomski und seiner Frau Barbara bedanken! Heinz organisiert diesen Kurs schon seit Jahren und investiert viel Zeit und Kraft damit wir wie immer gut vorbereitet den Marathon bestehen können. Barbara schmeißt die Verpflegungspunkte und rettet gestrandete Läufer indem sie diese zum LC bringt. Vielen Dank auch an die super Laufbetreuer die uns super motiviert haben und somit durch den Kurs geführt haben. Und „last but not least“ möchte ich mich auch bei den Teilnehmern bedanken mit denen mir das Laufen dieses Jahr wieder viel Spaß gemacht hat! Ihr alle habt diesen Marathonkurs wieder zu einem super Erlebnis gemacht, dafür möchte ich euch allen auf diesem Weg danken! Ich hoffe, dass ihr alle weiter laufen werdet und wir noch so manches Ründchen zusammen unter die Laufschuhe nehmen werden!
Auch möchte ich allen, die den Kurs aus gesundheitlichen Gründen abbrechen mussten, noch mal ganz herzlich „Gute Besserung“ wünschen – da ich den Kurs letztes Jahr um Ostern rum in der „Form meines Lebens“ abbrechen musste, kann ich wirklich mit euch fühlen - .
Mir hat jedenfalls wider Erwarten das Blog schreiben viel Spaß gemacht (aber ich werde hier nicht so weit gehen und Heinz, Thorsten, Mark und Henry danken, dass sie mich „gezwungen“ haben den Blog zu schreiben). Ich hoffe es hat euch auch ein wenig Spaß gemacht, das Geschriebene zu lesen. Mir hat ja irgendwie die Begeisterung gefehlt, die ich bei meinem ersten Marathon Kurs in den 90`ern hatte, als ich den ersten Lauf über 20,25 und 30 km absolviert hatte. Aber keine Angst, Thorsten und Heinz: ich habe meine Laufsachen aus der Zeit jetzt endgültig in die Altkleidersammlung gegeben und ihr müsst euch nicht mehr die Augen zuhalten wenn ich modebewusst im Retrolook der 90`er auftauche (die beiden waren nicht so richtig,  ich meine sind gar nicht tolerant diesbezüglich! Und müssen immer darauf rumreiten wenn die Sprache darauf kommt – so haben wir ein Thema für lange Läufe, seufz!).
Mir als Berliner hat mein erster Marathon Kurs des LC die wirklich schönen Laufstrecken hier im Ruhrgebiet näher gebracht. So als ortsunkundiger Migrant ist Regattabahn mit Wolfssee auf die Dauer auch langweilig. Aber ich würde nicht so weit gehen, zu behaupten, dass ich den Rottweg oder die Laufstrecken um den Kaiserberg, sehr vermisst hätte – was gibt es da für steile Wege!
Jedenfalls habe ich den ganzen Kurs mit einem lachenden Auge beobachtet und durfte mit zunehmender Dauer über die kleinen Gemeinheiten in Gruppe 3 schmunzeln. Insbesondere wurde ich in den letzten Trainingseinheiten immer sehr nachdrücklich aufgefordert, irgendwelche Peinlichkeiten, Versprechen etc. in den Blog zu schreiben. Leider habe ich mir insbesondere bei den langen Läufen nicht alles merken können….wirklich SCHADE  : - ). Und das Beste ist: die reden alle noch mit mir, ich meine die aus Gruppe 3, also wenn sie zu Wort kommen….sollte mal am nächsten Training nichts sagen und das mal überprüfen.
So genug der Sentimentalitäten zurück zum Ernst des Lebens TRAINING!!!!

Montag 16.05
Heißt bei mir nach wie vor Muskelaufbau in der Muckibude. Maximalkraft Training insbesondere der Beine, danach kein Lauftraining sondern Regeneration.

Dienstag 17.05
Heute Tempotraining: Variation der Sommerrunde natürlich wieder mit Bergen. Eigentlich würde jeder Personal Trainer sagen, dass man nach einer Maximalkraft Trainingseinheit einen Tag Pause oder einen ganz gemütlichen Lauf machen sollte. Naja letzteres haben Britta, Thorsten und Henry mir natürlich nicht gegönnt.
Ich hatte unheimlich schwere Beine und nach 2/3 der Strecke bin ich zusehends mehr auf der Strecke geblieben. Komplett ausgelaugt bin ich am LC angekommen –als letzter- und meine allwissende Trainingsuhr wusste zu berichten, dass es für mich eine der anstrengendsten Trainingseinheiten dieses Jahr war. So habe ich mich auch gefühlt.
Ich bin sicher, wenn ich im Wald zurückgeblieben wäre, hätte man nächstes Jahr beim Kurs ein Skelett mit Turnschuhen im Wald gefunden und keiner würde wissen wer das war. Evtl. wäre dem einen oder anderen aufgefallen, dass der letzte Teil des Blogs aus Gruppe 3 gefehlt hat. Ja beim LC herrscht die Regel des „Survival of the fittest“.
Am Ende hatte ich Kreislaufprobleme und hatte auch keinen Nerv mir den Maikäfer anzusehen der vor dem LC auf dem Boden lag und von Iris erspäht worden war. Ich wurde lautstark aufgefordert, den Maikäfer wiederzubeleben, aber war ein männlicher Maikäfer – da kann ich nun wirklich nicht helfen. Außerdem habe ich für auch nach einem Sauerstoffzelt Ausschau gehalten, damit mich nicht auch noch jemand wiederbeleben muss.
Nach Hause duschen, regenerieren und Blog schreiben.

Donnerstag 18.05Super wieder mal Dienst und wieder bis nach 20:00 Uhr durchgearbeitet. Heute geht weder Muckibude noch laufen. Naja, habe aber auch immer noch schwere Beine von Montag und Dienstag.

Samstag 21.05
Ich sitze hier am Samstagabend und schreibe das hier ! Und habe Kreißlauf! (meine Göttergattin meint, ist auch besser so, denn ohne Kreißlauf ist auch Sch…..- aber die ist so was wie eine Hobby Ärztin hat also keine Ahnung! Allerdings, seit ich meine Lebensversicherung gekündigt habe ist sie die Hobby Ärztin meines Vertrauens). Aber der Reihe nach!
Schon wieder so eine Nachtsession! Treffen um 09:00 Uhr am UTH.
Ich habe nur 20 km geplant und wollte mich bei Barbara durchschnorren und nach Hause gebracht werden, alternativ meine Gattin bitten. Die jedenfalls war am Samstag Morgen vor 09:00 Uhr nur mäßig begeistert, dass ich sie beim Aufstehen unbeabsichtigt geweckt hatte und meinte ich soll ja nicht vor 11:00 Uhr anrufen, sondern sehen, wie ich bis dahin durch komme. Sie brauche schließlich auch den Schlaf. Das ist mal Leistungsdruck! Damit kann ich ja so gar nicht umgehen! 2 h Dauerlauf Oh je ! (es kam schlimmer … ich will ja nur den Spannungsbogen aufbauen-)
Morgens  am UTH nur noch ein kleines Restgrüppchen des einst so stolzen Marathonkurses. Gibt auch wieder trotz Trainings reichlich Parkplätze am UTH. Thorsten und Britta sind beim Viva West und wir haben Iris und Inga! Prima: endlich ortskundige Laufbetreuer aber die wollen Mintard laufen! Ich glaube, dass geht nicht so ganz ohne Steigung. Das hätte Thorsten auch ohne Ortskenntnisse hinbekommen – ich meine so einen Lauf mit Steigung und so … ! (Inga ich habe Dich im letzten Blog umsonst gelobt! – aber ich hätte es besser wissen müssen!).
Inga macht den Heinz – aber sie erreicht bei weitem nicht dessen Dezibelstärke – (ich glaube Heinz war früher aber auch lauter, entweder er wird älter oder ich tauber) es gehen aber alle Gruppen auf die 32 km. Besagter T.G. aus E vom LC mit der Torte redet auch noch mit mir und schmollt nicht – also mit dem Blog alles richtig gemacht!
Die halbe Regattabahn haben wir noch ohne Unfall geschafft und bis hinter den beiden Brücken wo es langsam immer steiler wird bis zum Rottweg war alles in Butter. Und es kam wie es kommen musste! Ich bin hingefallen. Blöde Abschürfung Knie und rechte Hand (wird morgen Spass machen, wenn ich da Desinfektionsmittel bei der Arbeit drüber kippen muss). Und die Kommentare typisch LC: „Kannst du nicht deine Brille mitnehmen, Pass doch auf wo du hinläufst“ – nein Scherz beiseite waren alle sehr hilfsbereit und boten mit Pflaster und so was an. Wunde kurz mit meinen Trinkwasserreserven gespült, beschlossen der Waldboden im Ruhrgebiet ist steril und fertig, weiter geht‘s. Ich muss auch sagen, dass ich einen gewissen Aderlass unterwegs dadurch hatte. Aber am besten war Inga: „Ich kann kein Blut sehen, da kipp ich immer um“  - Klasse am Esel wenn ich nicht mehr kann, zeige ich den Blutstropfen, Inga kippt um und die Gruppe kann Pause machen SUPER! –Ich glaube ihr aber diesbezüglich kein Wort! -
Aufgrund einer Verletzung / Überlastung wollte Iris nach ca. 11 km wieder zurück. Habe kurz nachgedacht: Geschwächt durch den massiven Blutsverlust (bestimmt ein ganzer Milliliter!) komme ich eh nicht weit, Göttergattin schläft noch, Wetter warm, kaum noch Trinkwasser dabei, denn ich habe ja die schwerste Sturzverletzung, die man sich überhaupt zuziehen kann, gereinigt und es werden wohl viele noch an der Verpflegung aussteigen also lieber geplant mit Iris zurück und selbstständig nach Hause kommen und bei Barbara einen Platz im Auto für jemanden, der es auch nötig hat freihalten. Gedacht gemacht. Schöner Lauf – ging ja auch fast nur noch bergab. Aber am UTH angekommen, mussten wir beide feststellen, dass wir unsere Uhren irgendwo unterwegs gestoppt haben und nur 17 km drauf hatten. Eigenartig bis zum Punkt der Wiederkehr hatten wir ca. 11km. Müssten also 22 km in toto sein. Ärgerlich!
Zuhause schwer angeschlagen und mit aller letzter Kraft angekommen die volle Empathie! Ihr glaubt doch jetzt nicht wirklich, meine Gattin hätte sich angeboten ihren schwer verletzten und traumatisierten Ehemann in die nächste Rettungsstelle zu bringen, wo man mir nach nur 5 – 6 stündiger Wartezeit professionell ein Pflaster auf das Knie geklebt hätte. Nein natürlich nicht. Musste ich selbst zuhause machen! Selbst ist der Mann!
Aber nach dem Duschen hatte ich für mehrere Stunden echt Kreislaufprobleme, kenn ich so nicht (ich meine nicht wegen des wirklich massiven und nahezu lebensgefährlichen Blutverlustes sondern eher wegen der Dehydratation beim Laufen oder auf deutsch für die ohne Migrationserfahrung: Wassermangel). Gut dass ich nur den halben Marathon mache. Mittlerweile kommen nicht nur Dagmar und Thomas sondern auch Iris im 6:30 Tempo mit. Schön nette Gruppe, wird viel Spaß machen, muss nur Thomas Redeverbot erteilen, damit ich auch mal was sagen kann.
Nach dem Lauf das ganze Wochenende schwere Beine, nach 3 l Flüssigkeit und original englischem Strongbow (auf hessisch Appelwoi) war der Kreislauf besser oder es hat mir nichts mehr ausgemacht .

Montag 23.05Montag und Muckibude fangen beide mit M an – will heißen Maximalkraft Training in der Muckibude. Danach ist Regeneration für Dienstag angesagt.

Dienstag 24.05Gute Güte ist es schon wieder soweit? In 7 Monaten ist Weihnachten! Bald gibt es wieder Weihnachtsgebäck zu kaufen!
Heute ist ja traditionell am letzten Trainingstag Spaßlaufen angesagt. Habe deswegen an der gelben Brücke mein Auto mit Sekt, Bier und Softdrinks geparkt. Thorsten und Petra haben mich dann zum UTH gefahren.
Dort hat es Heinz eilig, da er zum MSV möchte. Also laufen Gruppe 2 bis 4 auf meinen Wunsch Seenplatte. An der gelben Brücke kurze Pause mit Sekt und Bier und dann mit Inga noch eine Seenplatte. Schön war‘s! Heinz ist zurück zum Stadion.
Danach schnell nach Hause und Blog schreiben da der MSV komischerweise immer Tore schießt und gewinnt wenn ich schreibe. Eigentlich bin ich ja nicht so ein eingefleischter Fußball Fan. Ich schaue gerne EM, WM und manchmal Bundesliga, aber es gibt da auch Spiele, da ist es wirklich spannender, Wandfarbe beim Trocknen zuzuschauen! Aber schreiben und MSV schauen ist jetzt Pflicht! Wurde mir auch von der Laufgruppe sehr nahe gelegt.
Das gibt es nicht! Rechner angemacht Word hochgefahren und Duisburg schießt das erste Tor! Der Mist ist, dass sie kurz danach das 1:1 hinnehmen mussten….das dürfte es wohl gewesen sein.  Kam auch schlimmer!

Mittwoch 25.05.2015Heute Packen der Startnummern / Beutel für den Rhein Ruhr Marathon.
Hat mal wieder Spaß gemacht! Nach gut 3 Stunden war auch alles fertig. Habe nur meine eigene Nummer nicht verpackt sondern gleich mitgenommen. Muss Freitag und Samastag vor dem Marathon arbeiten, wer weiß ob ich es schaffe vor Sonntag den kram abzuholen.

Donnerstag 26.05.2016Das lief unter: „Wenn´s nicht läuft läuft´s nicht!“ Hatte Dienst bis 09:15 und musste so zwischen halb drei bis halb sechs arbeiten. Schon die ersten Meter fielen mir schwer wurde besser aber irgendwie bekam ich zunehmend Kreislaufprobleme und bin nach ca. 5 km zurück. Wenigstens haben die schon das Startbanner zum Rhein – Ruhrmarathon über die Straße gespannt. Egal wie schlecht es mir ging bin da noch mal durchgelaufen, Generalprobe für den Start in 1 Woche  Damit ich nicht da schon hinfalle (s.o.) . Das hat wenigstens geklappt.
Bin offensichtlich zu alt um nach einem Nachtdienst laufen zu gehen. Blöd.

Samstag 28.05.2016
Heute letztes Training bei schwülen 26 Grad! Heinz ist ganz langsam im unter 8 km/min schnitt die letzten Kilometer des Kurses angegangen. Ich habe ungewohnter weise Probleme mit der Hitze. Aber im Großen und Ganzen bin ich gut durchgekommen.
So das war´s! Der letzte Trainings Blog von mir ist fertig. Ich werde noch einen Abschlussblog vom meinem ersten Halbmarathon Rhein Ruhr Marathon nach meiner Knieverletzung und vom gemeinsamen Auslaufen am Montag danach, der „Tour de honor” (letzte Etappe bei der Tour de France bei der das Gelbe Trikot nicht mehr angegriffen wird und unterwegs auch mal Sekt getrunken wird) schreiben.

Viel Spaß beim Marathon und kommt gut durch!!!!

Mittwoch, 18. Mai 2016

LC Duisburg Marathonkurs Blog 5 und ½ Gruppe 3 - oder das (stille) Leiden des Igor...

Irgendwie ist es doch unbefriedigend den Blog so unvollendet zu lassen, zudem nach meiner Entscheidung mehre LäuferInnen auf mich zugekommen sind und auch den Halbmarathon laufen wollen. Am meisten hat mich die Einladung von Dagmar gefreut, zusammen im Wohlfühltempo 21 km zu laufen. So wie letztes Jahr in den Läufen der Winterlaufserie … Naja da war´s eher Wettkampftempo aber war echt klasse!
Jedenfalls musste ich mein Lektorat neu motivieren und ein neues Polstermöbel bestellt und hoffe, dass mein Frau wieder wohlwollend in den nächsten 4 Wochen die Korrekturen vornimmt….. War da was im letzten Blog von wegen Antikorruptionsgesetz …. Ach nein sowas quatsch …
Jedenfalls habe ich letzte Woche nicht geschrieben während der MSV gespielt hat und…. Nur unentschieden gespielt. Also muss wohl weiterschreiben sonst müssen wir in ein Drittligastadion einlaufen. Nee dann besser wieder schreiben so als Wahlduisburger!

Montag 02.05.Ab heute greift ja mein neues Halbamarathon orientiertes Trainingsprogram. Ab in die Muckibude und Beinmuskeltraining. Am Abend taten mir Arme und Schultergürtel mehr weh als die Beine, aber irgendwie habe ich wohl auch was für die Beine gemacht. Naja ….

Dienstag 03.05.Tempotraining! Hügel! Will heißen im Affenzahn Ganghofer hoch, dann hat sich Thorsten  verlaufen und anstatt oben am Rottweg anzukommen waren wir aus irgendeinem Zufall unten am Rottweg angekommen und mussten wieder hoch! (Anmerkung der redaktion: das ist ein Trick den nutze ich auch ab und an ;-)
Ich weiß wirklich nicht warum es Heinz nicht schafft hier ortskundigere Übungsleiter aufzutreiben. Wahrscheinlich hat Thorsten auch nur deswegen über 120 Marathons hinter sich gebracht weil er sich bei den 5 km Läufen immer verläuft! Jedenfalls ging es dann komplett ohne System Berge rauf und runter und dann wieder rauf  - gefühlt vor allem rauf …. Ja bis einigen auffiel, dass wenn man selbst „Mann am Baum“ ist, man eine Runde verpasst. Ihr werdet es mir nicht glauben, ich war nicht darunter, ich bin alle Runden gelaufen! Bin prima mitgekommen und musste nicht nur schnaufen sondern konnte auch das eine oder andere mal die Stille des Waldes durch kurze Einwände auflockern. Ja ich bin ja so schüchtern und schweigsam beim Laufen aber das wisst ihr ja.
Jedenfalls dank des Trainings insbesondere durch Thorsten, Henry und Marck (von hier noch mal gute Besserung an ihn!) läuft´s langsam! Nein wirklich zum ersten Mal hatte ich Spaß und Luft in diesem Jahr an so einer Runde und bin gut mitgekommen. Gab natürlich wieder so unqualifizierte Kommentare wie:  „Klar, dass es besser läuft der Druck ist ja raus wo Du nur Halbmarathon läufst“ oder so ähnlich. Aber mal ehrlich der erste Marathonläufer Pheidippides wäre auch lieber halb tot als ganz tot oder? Aber er musste ja den Ganzen Marathon laufen.

Donnerstag 05.05.(Im Westen: Vatertag im Osten: Herrentag – egal wie er heißt, der Effekt ist der selbe, alle vollbesoffen und voll mit Sonnenbrand! Voll geil!)
Hatte Dienst bis zum Donnerstag – Morgen 07:00 Uhr. Wurde auch prompt um 5:30 zur Arbeit gerufen, anschließend Grippe! Habe mich wohl bei meiner Gattin angesteckt. Nein es war nicht eine profane Männergrippe aber auch keine richtige Schweinegrippe eher sowas wie Meerschweinchengrippe! Nein ehrlich ging mir echt dreckig und habe mich am Freitag krank gemeldet. Jedenfalls wurde ich am Montag bei der Arbeit begrüßt mit : „Du hast dich aber krank angehört“ – sag ich ja nicht nur angehört -. Meine Frau meinte süffisant sie sei damit zu Arbeit gegangen… 
Jedenfalls bis Montag kein Training und am Samstag nur „fratrem in spiritu“ (Bruder im Geiste – wie im Vorblog erwähnt geile Seite: (Liste lateinischer Phrasen – Wikipedia)
Aber war echt ne Hitzeschlacht oder? Und der Igor-Virus ging in Gruppe 3 um. Es sind nicht alle angekommen, so einige haben die Streckenführung der Hitze wegen ein wenig modifiziert – verkürzt – kenn ich, bin ich mittlerweile Profi drin!

Montag 09.05.
So fühle mich wieder fit zu arbeiten, also geht auch trainieren. Huste zwar noch wie ein alter Diesel aber wen kümmert´s.
Wieder Muckibude, am Ende platte Muskeln, dieses mal platte Beine und platter Oberkörper. Aber die Kraft kommt! In einer stillen Ecke habe ich beim Abdehnen Rock´n Roll Musik gehört. Kurz umgeschaut keiner schaut zu und dann seit über 5 Jahren mal wieder eine Minute den 9er Sprungschritt zu ca. 58 Takt / Minute Musik getanzt. Klasse! Naja die Kicks waren nicht wirklich hoch, aber mein letztes Training ist auch schon ca. 10 Jahre her! Aber es geht! Hoffe nur, keiner hat zugesehen sonst denken die der Alte ist komplett durchgedreht.

Dienstag 10.05.2016
Ich komme heute von der Arbeit zum Tempotraining am UnTH. Was ist denn hier los? Ist das der Laufclub für Intelektuelle mit IQ über 250?
Fängt schon gut an! Heinz hat wohl irgendsowas wie eine E-Mail verschickt und alle sollen die mal lesen. LESEN? Ich denke wir sind hier zum Laufen oder? Als Grundvoraussetzung für den Kurs steht auf der LC Seite „Spaß am Laufen und 1h am Stück laufen“ habe nix mit Lesen gefunden? Wenn ich lesen könnte würde ich das ganze ja nicht machen sondern würde Autofahren – also wirklich - . Wurde noch schlimmer! Thorsten ging mit uns auf die Bahn 2 x kleine Pyramide - also Mykerinos Pyramide - die große wäre ja die Cheops-Pyramide (auch das steht bei Wikipedia by the way).
Irgendwie schweife ich wieder ab! Jedenfalls 2 x kleine Pyramide! Und Thorsten erwartet allen Ernstes, dass wir mitzählen. Das ist definitiv  hier der Akademiker Laufverein!
Laufen ging prima, das Zählen weniger (lag am Tempo logisch oder!), aber am Ende war ich wirklich platter als alle anderen und die Laufschule ging bei mir nicht mehr – Schmerzen und keine Kraft -.
Am Ende postet Thorsten: 10 km und 8 m positiver Höhenunterschied. Kann mir einer erklären wie Thorsten es geschafft hat, auf der Bahn 8 m positiven Höhenunterschied zu erlaufen? Thorsten meint das läge an der Geschwindigkeit die hätte sich mit der Erdrotation und dem fehlenden Rückenwind addiert und er wäre abgehoben – oder so ? O.K. wenn er das sagt.
Aber ich hatte ca. 12 km und eine Stunde zwanzig auf der Uhr, er weniger als eine Stunde. Auf dem Klo hat er sich auch nicht versteckt – ich meine ich habe da nicht nachgeschaut nein ehrlich aber er lief ja die ganze Zeit vor mir – es sei denn er wäre so schnell gewesen dass man nicht mehr weiß wo er war - Heisenbergsche Unschärferelation lässt grüßen (du kennst die Geschwindigkeit oder den Ort des Läufers) – aber davon verstehe ich nichts -  bin ja nicht von hier! Thorsten meinte Einlaufen zählt nicht – Hae? hatte vor und nach dem Laufen die gleiche Größe er übrigens auch – und Auslaufen auch nicht – was hat mein isotonisches Getränk dass auf dem Beifahrersitz jetzt rumklebt damit zu tun? Egal!
Beim Quadrizeps dehnen musste ich mich am Baum festhalten wegen des aktuellen Mangels an Gleichgewicht. Ich bin zwar immer um Ausgleich bemüht, aber stets bemüht ist ja auch nicht ausreichend. Jedenfalls meinte Henry, ich soll mir lieber ein Mädel zum festhalten nehmen. Mein Antwort war: „Mein Freund der Baum reicht auch!“ – was anderes kann ich hier ja auch nicht schreiben wegen der angeheirateten Lektorin …. – Henry fühlte sich in die 80er Jahre versetzt und verdrehte die Augen und war sprachlos (!) (Für die nicht ganz so Lebenserfahrenen unter uns… das war so ein Slogan der Grünen zu „Rettet den Wald“ aus den 80´ern).
Zuhause habe ich mir mit meiner Gattin ein Craft Bier reingezogen: „“Expedition ins Bierreich – Baltic Ale – sehr lecker, jetzt REGENERIEREN.
Heute 3 Seiten geschrieben! Gott sei dank kann ich mich kurz und knapp ausdrücken. Ansonsten…. Wäre ja nicht auszudenken. Kennt eigentlich jemand die gesamte Speicherkapazität des Internets?

Donnerstag 12.05.2105Seit dem Dienstag schwere Beine! Heute wieder Rufdienst also geht nur Muckibude. Dort angekommen Wieder Beinmuskeltraining. Läuft nicht habe auch eigentlich keine Lust. Nach Beintraining verzichte ich auf den Rest und gehe aufs Laufband. Nach 2 Minuten habe ich dazu auch keine Lust. Beine wie mit Blei ausgegossen und es läuft nicht.

Samstag 14.052015Heute ist Training. Äh nein eher so eine Art Nachtschicht wurde anberaumt (Start 09:00 Uhr). Mein einziger freier Tag des Pfingstwochenendes und der Wecker klingelt um sieben Uhr. Irgend so eine komplett verpeilte Zelle meines Großhirns versucht die Systeme hochzufahren. Es bleibt beim Versuch. Stolpere im Halbschlaf mit geschlossenen Augen in die Küche. Schrank auf, da sollten 2 Müslipackungen drin sein. Physisch ist nur noch eine drin und die ist leer – super  und Töchterchen hat nicht Bescheid gesagt, dass sie mein Müsli drastisch reduziert hat – Normalerweise würde das reichen, um die Lebenserhaltungssysteme (Puls, Blutdruck und Atemfrequenz) via Adrenalinstoß, in Wallung zu bringen um meiner Tochter mitzuteilen, das sie mein Müsli weggefuttert hat – sollte sie eigentlich wissen, weil ich esse das Zeug nur vor langen Läufen - . Aber das klappt heute nicht. Im Halbschlaf weiter zum Kühlschrank 2 Marmeladen Brote machen und mit einem Getränk zurück ins Bett. Frühstück im Bett klasse! Klappt nur weile die Beste Ehefrau von allen in München bei einer von ihr mit betreuten Schulung ist. Sonst darf ich nicht im Bett essen. Naja den Teil des Blogs braucht sie ja nicht zu lesen. Aber weil sie in USA (Unterster Süddeutscher Abschnitt) weilt, muss ich mich nach einer neuen Mitfahrgelegenheit umschauen. Also habe ich solange Familie Radomski in den Ohren gelegen bis sie mir versprochen haben, mich an der Verpflegung mit Auto zum UTH zu fahren (vielen Dank an Barbara!). Und besonders freut mich, dass Dagmar und Thomas auch mitkommen – die wollen nach 20 km auch mit aussteigen, sind auch nicht so gesund –.
Am Uth wartet eine ziemlich reduzierte Gruppe 3 allerdings um Inga erweitert. Offensichtlich hat Thorsten eingesehen, dass ein wenig Ortskenntnis auch prima ist und siehe da mit Inga war KEIN EINZIGER BERG BEI DER TOUR! Klasse. Ich habe immer noch schwere Beine. Unterwegs gab es einige interessante Gesprächsthemen. Aber nur bei einer riefen Thorsten, Inga und der Rest der Gruppe „das muss in den Blog“. Aber ihr kennt mich ja mittlerweile und wisst ich würde nie nicht irgendwelche kompromittierenden Dinge schreiben. Also muss ich euch allen leider vorenthalten, das T.G. aus E. Mitglied beim LC  gesagt hat, er würde einen großen Kuchen für unsere Marathon Sause im Juli organisieren. Dann kann er mehr oder minder reduziert bekleidet – ich glaube es war lediglich von einer Ölschicht die Rede - aus dem Kuchen springen, „We are the Champions“ singen und jemand darf seine Kerze ausblasen.
Der Lauf war im Prinzip prima. Nach ca. 18 km geplant ausgestiegen. Aber danach hatte ich echt schwere Beine. Ich denke der halbe Marathon reicht.
Und YES schreibe am Blog und der MSV hat gerade das 1:0 geschossen!
FROHE PFINGSTEN - Igor!

Mittwoch, 4. Mai 2016

LC Duisburg Marathonkurs Gruppe 4 Claudia... Tempotraining mit Hagelschaden...

26.April Hügelrunde mit Hagelschaden
So da bin ich auch mal wieder.  Zu wenig Zeit die letzten Wochen. So ein Tag hat einfach zu wenig Stunden.  Nachdem der Frühling uns ja schon tolle Tage bereitet hat und wir auch die letzten Wochen tendenziell trocken durch die Laufsaison gekommen sind, bekamen wir beim Tempotraining letzte Woche ordentlich die kalte Dusche von oben. Für Gruppe 4 ging es auf eine hügelige Runde. Erst noch trocken ging es Richtung erste Anstiege. Den danach kommenden Anstieg nutzen wir für unterschiedliche Übungen. Hintereinander hoch im eigenen Tempo, letzter überholt alle und geht nach vorne, etc.  Klasse Übungen, wenn auch mega anstrengend. Das Schlimmste aber war der plötzlich einsetzende Hagelschauer. Auch ein Unterstellen unterm Baum half nicht viel und die Hagelkörner prasselten nur so auf uns ein.  Die Brillenträger unter uns, Roland und Jürgen hatten natürlich noch mehr zu kämpfen. Nass bis auf die Knochen ging es nach 5 Übungsrunden zurück. Vor uns lagen noch knapp 4km und die waren einfach furchtbar.  Ich habe es regelrecht gehasst. Triefende Haare, eiskalte Beine und Arme, schwappende Schuhe. In solchen Momenten frage ich mich jedes Mal, weshalb ich DAS freiwillig tue.  Warum renne ich bei Wind und Wetter freiwillig durch die Welt???? Sogar ich werde in solchen Momenten wortkarg und so fluchte ich leise vor mich hin. Ich gebe zu … Ich bin ein ausgeprägter Schönwetter-und Naturmensch und hasse Regen und Kälte. Den Großteil meiner Freizeit verbringe ich draussen  beim Sport und auf Reisen. Und da soll gefälligst schönes Wetter sein. Basta. Ich fahre Motorrad nur, wenn die Sonne scheint, Snowboard nur, wenn es nicht zu stark schneit, kitesurfe nur bei ordentlich Wind und Sonne und laufe natürlich am liebsten bei schönem Wetter mit trocken von oben!  Aber was soll es. Von nichts kommt nichts, der Weg ist das Ziel und   wie heißt es sonst noch so schön: Lieber mit den richtigen Leuten durch den Regen laufen, als mit den falschen am Strand liegen. Angekommen sind wir alle pitschnass. Gute Laune, Spaß, einen hochmotivierten Trainer Heinz und einen Hagelschaden inklusive hatten wir nach 12km trotzdem.


03.Mai Glück gehabt.
Tempotraining steht heute an, aber Heinz  möchte uns in Voraussicht der warmen Temperaturen am kommenden Samstag heute nicht zu arg herausfordern. So steht für uns die Sommerrunde an, die wir moderat mit einigen kleineren Anstiegen und Tempoanzug laufen wollen. Ich persönlich bin heute so gar nicht fit. Beine schwer, den ganzen Tag nicht richtig gegessen und getrunken und einfach platt. Wir traben gut gelaunt durch den Wald, ohne viel Gesabbel heute. Auch ich bin heute arg wortkarg. Irgendwie habe ich so null Motivation heute und mir ist leicht schlecht. Ich lasse mich nach 6km etwas von der Truppe zurückfallen und warte auf Gisela, die etwas hinter uns läuft. Wir beide laufen gemeinsam langsamer zurück zum LC. Heinz gibt uns dort noch ein paar Tipps für den langen Mintard-Lauf am Samstag und ich mache nach den heutigen 10km einen Haken dran. War heute einfach nicht mein Tag und deshalb gehe gleich ins Bett.

Gruß Claudia

Dienstag, 3. Mai 2016

LC Duisburg Marathonkurs Gruppe 3 Igor - Igor kämpfen und den RRHM in Angriff nehmen!

Blog 4 Gruppe 3
Beim Basketball heißt die entscheidende Phase im Spiel „Crunch – Time“. Ja da sind wir jetzt auch mit unseren Vorbereitungen für den Duisburg Marathon. Also Crunch Time BabyCrunch Time!!!

MONTAG (25.04)
TAG 1 nach meiner Entscheidung den Marathon sausen zu lassen oder besser etwas zu modifizieren…..Heute in der Muckibude hatte ich gleich 2 Folterknechte die sich meine Defizite vorgenommen haben. Aber die hatten wirklich gute Ideen und ich denke, dass ich mit den Übungen 2 x wöchentlich schnell eine Muskelhypertrophie (Zuwachs) bekommen sollte. Das würde mir dann auch mehr Reserven bei langen Läufen geben und endlich kann ich wieder sprinten und schnell Rückwärtslaufen. Leider hat das ganze länger gedauert als geplant….. also habe ich Laufen im LC um 18:00 Uhr ausfallen lassen :-(.

DIENSTAG
Zweifel an der Entscheidung den Marathon nicht zu laufen kommen…. Wie heißt es so schön in einem Lied: „Der Kopf sagt nein der Bauch sagt ja“ oder so ähnlich. Egal ab zum Training, Bahndamm. Da wird man auch gleich von Thorsten mit den Worten „Wir müssen mal reden“ begrüßt. Na super! Nicht dass ich eh lieber wieder auf die 42 km gehen würde, jetzt müssen die mir auch alle noch mehr Zweifel in den Tee kippen. Schön, dass ich immer so konsequent bin. Und dann wurden mir auch noch drakonische Maßnahmen angedroht, wenn ich den Blog nicht fortsetze. Sowas wie: die würden mich nicht mehr zum Laufen in Gruppe 3 mitnehmen oder gar ein unangekündigter Doping Test! Und ich bin mal wieder unter dem Druck zusammengebrochen und nun sitze ich nach dem Training und schreibe das hier…. Liest wahrscheinlich eh kaum einer, oder? Aber zurück zum Training, das war mal wieder klasse! Am Bahndamm echt prima Wetter – Susanne Heidenreich hat mal in Laufgruppe 2 gesagt, dass wir immer gutes Wetter beim Laufen mit dem LC haben – Susanne gilt das auch für Gruppe 3 wenn Du nicht dabei bist? - Britta musste das Wetter dann auch die ganze Zeit schlecht reden! Ja und es kam wie es
kommen musste: es wurde feucht aber müssen wir es gleich Regen nennen? Nennen wir es auffrischende Feuchtigkeit! Klingt doch gleich besser, oder? Das blöde war erst frischte es immer mehr auf und dann kam der Hagel – dafür war es aber wieder trockener - … Aber das Training war prima! Mehrmals Bahndamm – das übliche – aber dann einmal das ganze rückwärts und beim zurücklaufen Intervalltraining und Hopserlauf und Seitwärtslaufen etc. und Peeling durch den Hagel! In der Jungsdusche hatte nach dem Training auch keiner mehr Cellulite dem Hagel sei Dank! Schön war‘s – das Training! Nein wirklich!

DONNERSTAG
Ja, bin halt Amateur muss zur Pflichtfortbildung: „Antikorruptionsgesetz“ muss was typisch deutsches sein! Korruption ist ein Fremdwort nie was davon gehört! Muss mir das mal demnächst von den Mädels und Jungs beim langen Lauf erklären lassen. Ich möchte hiermit klarstellen dass ich trotz dieses Blogs KEINE wirtschaftlichen Verflechtungen mit Heinz habe noch hatte. Ausgenommen die 2 € für die aus seinem Kofferraum gefallenen Getränke bei den langen Läufen! Auch sind die Gagen, die Heinz für
diesen Blog auslobt eher was für Enthusiasten und machen echt nicht reich! – Daher hat man in Gruppe 3 auch keinen Eingeborenen dafür gefunden. Der Rest steht im ersten Blog - Kurze Rede langer Sinn: um 22:00 Uhr hatte ich keine Lust mehr, bezahlt oder unbezahlt laufen zu gehen. Ihr merkt, ich liebe es mich kurz zu fassen und schweife so gut wie nie ab! Diesen Teil des Blogs schreibe ich am Freitagabend nach der Arbeit und: YES! gerade hat der MSV das 2:0 gegen Düsseldorf geschossen. Klasse! Irgendwie gewinnen die immer wenn ich zeitgleich schreibe.

SAMSTAG
Heute wird ein echtes Problem! Ich habe wirklich große Sorgen! Töchterchen spielt zeitgleich zum langen Lauf Basketball. Voraussichtlich wird sie in der dritten Stunde unseres Laufes ihre Crunch Time im Spiel haben. Was das mit mir zu tun hat? Naja sehr viel. Sie besteht darauf, dass zumindest ein Erziehungsberechtigter sie hin bringt, abholt und dazwischen zusieht. Ich bin Laufen….meine Frau muss zusehen….wer zum Geier holt mich ab wenn der Mann mit dem Hammer nach 25 km kommt? HILFE!!!
Am UNTH Parkplatz angekommen, wollte Heinz mich nicht in Gruppe 4 mitnehmen, ich glaube er sagte Gruppe 3 sei nett oder so…. was sagt das über seine Gruppe 4? Wahrscheinlich hat der nur Sorge nicht zu Wort zu kommen wenn er mich mitnimmt. Aber von der Original Gruppe 3 dieses Jahres waren eh nur noch 3 LäuferInnen und Thorsten als Bereuer äh ich meine Betreuer übrig geblieben. Der Rest waren Schummler aus Gruppe 2 bzw. die ortskundige Iris, die den Weg zum Flughafen kannte. Jedenfalls nach dem Start sind wir hinter Gruppe Susanne Heidenreich her, die außer Konkurrenz lief. Und wie oben erwähnt, ist der Spruch mit dem guten Wetter beim Training von ihr. Jedenfalls an der Regattabahn ging sie nach links ins regenfreie Gebiet, wir hingegen wendeten uns nach rechts wo es regnete . Offensichtlich ist beim LC das Wetter trainerabhängig. Iris hatte unterwegs den Anspruch, uns die Fauna das Biotops Duisburger Süden nahezubringen. Unterwegs sahen wir in der Ferne zwei Rehe. Trotz der Distanz (so ca. 200-300m) dachte ich, es wären Hunde, aber Iris meinte so ohne Brille sehe ich eh nichts. Naja jedenfalls liefen die beiden Rehe am Halsband und als wir vorbei liefen, wedelten sie fröhlich mit dem Schwanz und machten „Wau,Wau“. Unterwegs fanden wir noch viele solcher Rehe in allen Schattierungen, Farben und Sättigkeitsgraden – die hungrigen laufen nicht an der Leine - . Daneben gab es auch ganz kleine Nacktrehe mit Immobilie auf dem Rücken… leider sind da einige von uns draufgetrampelt… Hier ein Bild – Nacktreh mit Immobilie für interessierte (Vor dem Kontakt mit einem Laufschuh):



Ehrlich ist auch nicht leicht sich den ganzen Kram zu merken, was unterwegs so passiert und bis ich es am Schreibtisch niederschreibe. Das muss von meinem Ultrakurzzeitgedächtnis ins Kurzzeitgedächtnis und dann ins Langzeitgedächtnis bevor ich es hier aufschreiben kann. Da muss man gewisse Dinge häufiger beim Laufen wiederholen („repetitio est mater studiosum“ oder so ähnlich – kann man hier nachschlagen: Liste lateinischer Phrasen – Wikipedia).
So das war‘s auch mit lustig! Nach ca. 23 km hatte ich zunehmend Probleme mit einer sich verhärtenden Wade und bin am Kloster der Dominikaner St. Katharina von Siena in Angermund raus – Ein Frauenkloster. Hilferuf an meine Mädels und die haben mich mit dem Auto abgeholt und zum LC gebracht. Töchterchen hatte beste Laune, gut gespielt und hoch gewonnen. Ich hatte keine gute Laune.
Geduscht und mit gelinde gesagt immer noch mäßig schlechter Laune aus dem Vereinsheim und davor Gruppe 1 und 2 beim Dehnen… hat mir gerade noch gefehlt. Ein kurzes Tschüss und Flucht zum Auto. Auf dem Rückweg dann auch noch „meine“ Gruppe 3 an der Tankstelle Kalkweg getroffen. Die waren da ca. 3h 10 min oder so unterwegs und hatten noch mindesten 10 Minuten vor sich. Retrospektiv gut, dass ich raus bin solange geht bei mir nicht. Nach dem Laufen Frustkauf…. Mit meinen Mädels in den Elektroladen mit dem Slogan „Hauptsache ihr habt Spaß“ gegangen und viel Geld ausgegeben. Hat aber die Stimmung wirklich nachhaltig gebessert. Sollten den Slogan als Motto des Marathonkurses wählen. RESUMEE: Muss mir eingestehen, dass ich einfach nicht wieder soweit bin, um Marathon zu laufen. Habe aber dank des Kurses (man achte auf den geschickt eingestreuten und korrekt benutzten Genitiv !) viel geschafft. Von kein Lauf schmerzfrei und locker über in der Regel schmerzfrei
bis nahezu durchgängig schmerzfrei. Aber jetzt ist Schluss! Nix Marathon nur halber und ab sofort anderer Trainingsschwerpunkt: konsequenter Muskelaufbau und Kraft- /Kraftausdauertraining und Gewicht muss ich auch machen (abnehmen, habe in der Verletzungszeit nicht wesentlich weniger gefuttert als wenn ich im Training bin, sieht man auch). Als Konsequenz: lockerer ½ Marathon in Duisburg und wenn es halt mein erster der über 2 h gehen sollte ist, dann ist es halt so. Die langen Läufe, die ausstehen mach ich entweder mit dem Marathon Kurs und bettle an der Verpflegung nach Hause gebracht zu werden oder laufe gleich mit Susanne – da ist auch gutes Wetter vorprogrammiert. Will heißen Marathon Blog Gruppe 3 hat fertig, ich bin raus! Das ist der letzte Eintrag in diesem Blog durch mich für dieses Jahr. Tut mir für den MSV Duisburg echt leid, da die immer gewinnen, wenn ich während des Spiels schreibe, aber jetzt muss es halt ohne mich gehen :-). Ich wünsche allen ein schönes Resttrainingsprogramm und einen schönen Marathon 2016.
Euer Igor

Montag, 2. Mai 2016

LC Duisburg Marathonkurs Gruppe 1 Andreas... war der Lauf nicht Dein Freund, dann war er dein Lehrer... oder so!

30.04.16 Mintard die Zweite – ein Lauf zum Vergessen – endlich
Da unsere beiden bisherigen Blogger Aline und Tilli sich im Vertrauen auf Herbert Steffny beim heutigen langen Lauf Gruppe 2 angeschlossen haben und Gruppe 1 aus den verschiedensten Gründen aus gerade einmal fünf Läufern bestand, habe ich mir gedacht bevor Funkstille aus unseren Reihen auftritt - ran ans Werk. Bis zum nächsten LC-chen ist schließlich noch Zeit. Als Betreuer hatten wir die doppelten Franks, Sonja und Marcus machten mit Annete und Peter den Harz unsicher, Thomas hatte die Aufgabe als Blogger bereits in einer Saison übernommen, so blieben nur Gregor und ich.
Zwei Wochen zuvor war unsere Truppe aufgrund des Hamburg Marathons auch schon ausgedünnt gewesen, aber nicht so wie heute. Seinerzeit sind wir die Friedhofsrunde bis in Ruhrtal gelaufen, 30 Kilometer im 5:42-er Schnitt bei circa 250 Höhenmetern. Letzte Woche haben wir ebenfalls Mintard in Angriff genommen, 33 Kilometer mit einem Durchschnitt von 5:28 bei ähnlichen Höhenmetern. Beide Samstage habe ich mich so fit gefühlt, die restlichen Kilometer bis zum Marathon noch dran hängen zu können.
Heute also wieder Mintard, allerdings meinte es Petrus nicht so gut mit uns. Es blieb zwar weitgehend trocken, aber der Regen der letzten Tage hatte weniger gute Auswirkungen auf die Strecke als das Wässern des Rasens im Stadion. Aber als Läufer kennen wir solche Verhältnisse doch.
Es geht erst einmal „gemütlich“ los, die ersten sieben Kilometer laufen wir zwischen 5:34 und 5:47. Ich merke schon recht früh, dass es heute kein Zuckerschlecken werden wird. Der Esel fiel mir merklich schwerer als sieben Tage vorher – bin wohl älter geworden. Dann gingen meine Gedanken zur Verpflegungsstelle, dort ein wenig Kraft tanken für den Rest der Strecke. Da – das Schild mit der Abzweigung nach Kettwig, über die Straße und…wo ist denn das Auto mit den Erfrischungen? Na
super, auch das noch – ohne Pause weiter. Irgendwann wollen meine Beine nicht mehr, aber der Kopf sagt weiter, weiter, weiter. Ich konzentriere mich auf meine Technik, um mich abzulenken – Hände locker offen halten, Arme gerade durchschwingen und so weiter. Wieder ein Stück geschafft. Die Bundesliga hilft heute nur wenig, obwohl Franks Borussia ein Tor nach dem anderen schießt und meine in München ausgeglichen hat.
An Feldern vorbei – plötzlich sind wir nicht mehr alleine, auf unserer Strecke sind viele Läufer unterwegs, ein Stück weiter erkennen wir Kinder mit Startnummern, ihr Weg deckt sich zeitweise mit unserem. Als wir in den Zielbereich einlaufen erhalten auch wir Applaus von den Zuschauern. Die Schmerzen sind vergessen. Die Ziellinie überqueren wir bei 16:00, mir ist aber eher nach fünf vor zwölf zumute oder ist es gar schon fünf nach zwölf. Kaum sind die Zuschauer weg, sind meine Probleme wieder da.
Nächstes Zwischenziel Stockweg, dort angekommen sage ich mir, dass es jetzt nach Hause geht. Ich laufe schon längere Zeit einige Meter hinter den anderen her, der Abstand bleibt aber konstant. An der Brücke über die Autobahn falle ich schließlich weiter zurück. Die anderen Vier nehmen Tempo raus und lassen mich aufschließen und fortan an der Spitze laufen. Gleich fällt mir alles wieder leichter, selbst An der Drucht nach oben - alles im grünen Bereich. Nur noch einmal nach hoch, die anderen versuchen mich zu motivieren. Sonst nur eine Steigung parallel zur Bahn, diesmal für mich ein Berg. Ich verliere wieder einige Meter, komme anschließend aber wieder heran. Bis zur Ampel an der Regattabahn halte ich irgendwie durch – Rot – Stehenbleiben - oh Graus – Grün – Wiederanlaufen. Wir nehmen den kürzesten Weg zum UntH. Endlich angekommen – bin ich fertig – der Zuspruch fällt deutlich intensiver aus als sonst, danke für eure Unterstützung.
Gott sei Dank war heute ein schlechter Lauf, bisher ist das Training so rund gelaufen, dass ich sehr selbstbewusst war und mich in Topform fühlte. Ich habe mich wie der Meister des Laufs gefühlt, aber heute war der Lauf mein Meister. Ich sage mir, dass ein langer Lauf schwer fallen muss und es ist allemal besser in der Vorbereitung als im Wettkampf – und heute war schon mein vorletzter langer Lauf, da ich Vivawest an den Start gehen werde. Selbst wenn es mir da mal nicht so gut gehen sollte, kann ich aus der heutigen Quälerei Kraft ziehen.
Woran hat es gelegen? Schlecht geschlafen, früh aufgestanden, schlechtes Wetter, zum Teil matschiger und seifiger Untergrund, Radwechsel an zwei Autos am Vormittag, Gel später als üblich… Für nächsten Samstag scheint Petrus wieder mitzuspielen, das heißt auch, dass ich nicht wieder auf Winterreifen zurückwechseln muss, für das Gel Wecker stellen, dann wird es schon klappen. In der Nachbetrachtung zu Hause war ich völlig überrascht. Der heutige Durchschnitt war 5:35, erst die letzten 1,5 km sind wir mit einer sechs vorne gelaufen, ob die anderen mit Rücksicht auf mich das Tempo dort reduziert haben oder ich es nach unten gezogen habe kann ich nicht sagen. Bis dahin war nach dem Esel der langsamste Kilometer abgesehen von einer Warteschleife für Frank 5:41, wie habe ich das eigentlich geschafft?
Am Sonntag habe ich dann wieder die Laufschuhe angezogen und ab an die Sechs-Seen-Platte – Entschuldigung Heinz, ich weiß, der Trainingsplan sagt montags, aber aus organisatorischen Gründen habe ich diese Einheit immer sonntags erledigt, na da werde ich mir was anhören müssen. Am Ende waren es gut 12 Kilometer in konstantem 6-er Schnitt, die Qual des Vortages war vergessen.

Andreas

LC Duisburg marathonkurs Grupp 4 Nicole - nur noch 3 lange Läufe... dann geht's ab ins Stadion!!

Nur noch 3 lange Läufe...
Kaum zu glauben wie schnell die Zeit vergangen ist. Am 22.04.2016 bin ich zum ersten mal in meinem Leben den „Stoot“ gelaufen. Überhaupt bin ich vorher noch nie 28 km am Stück unterwegs gewesen. Ich bin schon echt ein wenig stolz auf mich. An diesem Samstag war unser „Chef“ Heinz in Boston und Martina hat uns „gehütet“. Es war etwas ruhiger als sonst, und sie hat auch gleich kundgetan das wir für die Stimmung selber sorgen müssten. Diesen Part wollte sie dann von Heinz nicht übernehmen. Aber die Strecke war auch etwas anspruchsvoll, sodass irgendwann sowieso die Gruppe ruhiger war. Die Verpflegung an diesem Tag wurde netterweise von Björn, Nicole, Sandra und Toni übernommen. Frisch gestärkt ging es weiter Richtung Heimat. Eine landschaftlich wirklich schöne Runde. Alle sind gut mitgekommen, und das ist die Hauptsache.

Tempotraining am 26.04.2014 mit kostenlosem Gesichtspeeling
Nachdem ich mein Training am Montag (wetterbedingt) schon habe ausfallen, konnte ich mir eine weitere Pause am Dienstag nicht leisten. Also auf zum UntH und hoffen das der Wettergott ein Einsehen hat. Heinz hatte sich was Nettes einfallen lassen. Nachdem wir den „Hotsche Ming“ (oder wie immer dieser olle Berg auch heißt - Anmerkung der Redaktion so Hồ Chí Minh :-) hoch sind, kam auch schon der Nächste auf uns zu. Die Äußerung „erstmal alle gemeinsam hoch“ lies vermuten, dass wir das nochmal wiederholen würden. Tatsache ! Insgesamt waren es (glaube ich) viermal. Beim regenerativen bergab Laufen fing es heftig an zu schütten. Aber egal, mehr als nass geht ja bekanntlich nicht.
Auf dem Rückweg sind wir dann noch den ein- oder anderen Intervall gelaufen, und haben den Hagel schön von vorne mitbekommen. Hat uns auf jeden Fall zu einer gesunden Gesichtsfarbe verholfen   ;-)

Kultur-Runde am 29.04.2016
bereits beim TT hatte Heinz uns gefragt, ob wir mit der „Kultur-Runde“ einverstanden wären. Er sagte was von Tiger and Turtle, HKM, DU-Rahm, etc. Strecken die ich nicht kenne, sind für mich immer super (reine Kopfsache). Mit leichtem Nieselregen ging es los. Heinz erzählte von seiner Boston Reise und die Zeit verging sehr schnell. Netterweise hat Barbara uns in DU-Rahm verpflegt. An dieser Stelle haben uns Gisela und Uwe verlassen und wir sind in kleinerer Runde weiter. Unsere Radbegleiterinnen Kathrin und Andrea hatten es an diesem Samstag nicht leicht mit uns, denn die Strecke war nicht wirklich „Fahrrad-freundlich“. Außerdem war es nass und kalt. Trotzdem haben sie uns bis zum Ende begleitet. Ich bin mal gespannt auf die nächste Woche. Zum ersten mal Mintard (zumindest für mich) mit dem Esel...

Nicole

Dienstag, 26. April 2016

LC Duisburg Marathonkursgruppe 3 - big B erlaufen und Asyl in Gruppe 4...

MONTAG (11.04):

Heute richtig prima Laufwetter! Sonnenschein, fast 20 Grad und Nette Gruppe beim Lauftreff des LC. Entsprechend Heinzens Trainingsplan ist heute Sauerstofflauf 10-12 km angesagt, bei mir zur Zeit also 6:30 min/km. Erfreulicher Weise bemerke ich langsam den Trainingseffekt der Quälerei! Ich komme bei 6:30 gut mit, kann auch mal ´nen Zwischenspurt setzen und für mich wichtiger auch mal beim Laufen das eine oder andere schüchterne Wort zum Besten geben. Heute lief alles unter dem Motto: „Laufen und Bildung“. Unterwegs wurde über Hyänen gesprochen. Die haben die größte Beißkraft  unter den Säugetieren. Auch sind sie komplett verpeilt die Hyänen, die haben ein Matriarchat und analog zu uns Menschen, haben die Männer  nichts zu sagen oder kommen nicht zu Wort. Der Unterschied ist ja marginal. Ja schön wenn man gebildete Mitläuferinnen hat! Ich glaube das Ganze fällt dann unter die Rubrik: Unnützes Wissen – habe selber auch ganz viel davon. Laufen bildet halt!

Das einzig verwirrende war, das meine alles wissende Laufuhr mir vor dem Lauf noch 16 h Rest - Pause als Altlast vom langen Lauf am Samstag anzeigte. Jetzt habe ich aber einen Konflikt…. Entweder Heinz glauben (Plane den Marathon laufe den Plan von Heinz) oder traue der Uhr. Habe beschlossen, dass eine finnische Uhr keine Ahnung hat, insbesondere sind die Pausen sicherlich nach Ethnien getrennt berechnet worden und ich werde das mal ignorieren da ich kein Finne bin.

Nach dem netten und lehrreichen Lauf schaue ich auf meine Uhr. Das Miststück hat jetzt die übliche Erholungszeit nach so einem Lauf 24h mit den 16h verbliebenen verrechnet und kommt auf 40 h Pause. Das finnische Teil hat ja komplett einen im Tee oder? Der Rest der Woche lief dann unter dem Motto: Der Unterschied zwischen Profis und Amateuren ist letztere haben neben dem Laufen noch einen anderen Job“ . Am Dienstag hatte ich eine Sitzung von 18:00 bis 20:30. Auf dem Weg dahin kommt mir Henry in seinem bunten PKW entgegen, in Trainingsklamotten…NEID… Plan ist deswegen, mich Mittwoch und Donnerstag in der Muckibude aufs Laufband zu stellen und stumpf die 8 x 1000 m runterspulen, bzw. den Sauerstofflauf am Donnerstag. Oh Graus es gib nichts Stupideres als das Hamsterrad für Manager. Indoor laufen, mag sein, dass sich irgendwelche megawichtigen Leute die Aktienkurse oder ihr letztes Fernsehinterview dabei anschauen, ich jedenfalls finde nichts Reizvolles dabei in einer stickigen Muckibude stumpf auf dem Laufband zu trainieren. Aber habe heute nur ein sehr begrenztes Zeitfenster, Stündchen Laufband duschen zurück zur Arbeit und zur Sitzung. – Getreu unserem Laufspruch: „Stündchen geht immer“. Schönen Gruß an Micha!

Aber leider hatte ich an beiden Tagen Rufdienst! Am Mittwoch nach dem Gewichte stemmen aufs Laufrad nach 10 Minuten geht das Handy ab zur Arbeit und Donnerstag durfte ich von 7:30 bis 21:30 ran ….. also nur einmal Training bis Samstag….. Der einzige Lichtblick ist, dass meine großartige Kollegin Iris immer vollstes Verständnis für mich hat, und mir am Samstag trotz Dienst ein Trainings – Zeitfenster von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr ermöglicht! Klasse wenn man solche super Kolleginnen hat! Hoffe nur, dass ich danach noch laufen kann und im Notfall arbeiten…. Aber (wie schon Otto Lilienthal mal gesagt hat) „Opfer müssen gebracht werden“

Samstag:
Thorsten scheucht uns bergauf und weil wir da angeblich Zeit verlieren, müssen wir bergab und auf Strecke schneller Laufen um Zeit gut zu machen. Nach ca. 20 km wo kaum noch jemand was sagt – ich sowieso nicht, muss mit der Distanz kämpfen – kommt plötzlich: „Es geht jetzt bergab alle noch mal chillen!“ Hae? Beim Tempoaufnehmen nach Steigung chillen? Laut Wikipedia: „Chillen (engl.: kühlen, abkühlen; im amerikanischen Slang auch: sich beruhigen, sich entspannen, rumhängen, abhängen)“ Also 2h45min laufen würde ich nicht als rumhängen bezeichnen, oder? Und bergauf Chili oder wie? Der Lauf (wieder Stoot) ging bis zur Ruhrtalbrücke prima, dort musste ich wieder runter gehen. Unten angekommen wieder in die Gruppe reinlaufen……die waren schon recht weit weg und entsprechend anstrengend war das Ganze. Kurz und gut nach 23 Km kam der Hammer und leichte Schmerzen im Sprunggelenk und ich bin ausgestiegen. Wahrscheinlich reine Kopfsache. Insbesondere da ich nach dem Lauf noch arbeiten musste, war ich offensichtlich im Unterbewusstsein nicht bereit über eine bestimme Intensität zu gehen. Schade, ärgert mich auch gerade… Aber nach rausgestopptem Bergabgehen hatte ich einen Schnitt um 6:15 über alles. Kann sein, dass das Ranlaufen insbesondere am Berg mir einfach die Reserven für den Rest genommen hat. Glücklicherweise hat die beste aller Ehefrauen den auf der Strecke Gebliebenen aufgelesen. Sonst hättet ihr nächstes Jahr beim Kurs ein Skelett mit Turnschuhen da geefunden .

Montag (18/04):
Ja entspanntes Laufen in der Laufgruppe…. Nichts Erwähnenswertes 10 km fertig.

Dienstag
Komme zum Training und Sir Henry übernimmt die Gruppe. Mein lieber Herr Gesangsverein war das ein Training! Fing an mit ständigen Zwischenspurts, dann Hügel und wieder zurück mit Zwischenspurts. Zwischendurch konnte ich nicht mal Jammern! Ich war sozusagen kurzzeitig sprachlos. Allerding fielen Henry meine Probleme beim Bergablaufen auf. Zurück am MSV Stadion baute er eine ca. 800 lange „Rückwärtslaufen Strecke“ ein. Er meinte, das wäre ein prima Training für meine etwas atrophierten Oberschenkel (= verletzungsbedingt abgebaute Muskulatur). Boa alle fertig und ich hatte erst ca. 200 m! Früher beim Basketball war ich beim Rückwärtslaufen immer einer der Schnellsten …. OH jeh! Viel Luft nach oben. Aber prima Anregung für meinen Trainingsplan. Am Ende der Hammer, weil ich angeblich am meisten gequatscht habe ---- ich glaube die wollten mich mal wieder diskriminieren --- durfte ich das Abdehnen machen. Aber nicht mal damit konnte ich das SUPER Training kaputtmachen. Und meine Laufuhr: PTE 5 (Peak Training Effect) – will sagen extrem harte Einheit und zeigte mir lustiger weise 69 h Pause an.

Donnerstag bis Sonntag war ich auf einem Kongress in Berlin. Leider habe ich den Donnerstag Lauf nicht machen können. Aber Kongresse bilden. Nein wirklich! Am Samstag war da ein Dozent (mal sehen ob ihr erratet aus welcher Stadt der kommt) der fing seinen Vortrag an mit „ Ein vollkommenes Wochenende ist wenn Bayern und Schalke verlieren und Dortmund gewinnt“ (Bin sicher Adam wird nicht widersprechen, bei Katrin und Thomas bin ich mir da nicht so sicher) Aber ich schweife ab! Kongress in Berlin also muss ich alleine lange laufen…. Also alles eingepackt und los… Roseneck, Grunewaldsee, Krumme Lanke, Schlachtensee, Von den 3 Seen ist nur noch am Grunewaldsee Hundeauslaufgebiet. Ansonsten ist Hundeverbot KLASSE! Keine wirr rumlaufenden Flohmutterschiffe, keine Tretmienen und endlich Platz zum Laufen. Gibt deswegen in Big B auch gewisse Konflikte. Jedenfalls standen da am Schlachtensee so ein paar Menschen mit Klemmbrett rum die wissen wollten wie sauber man den Wald jetzt findet. Aber dem Marathonkurs sei Dank habe ich was gelernt. Ihr erinnert euch an den ersten Blog als ich verdonnert wurde das hier zu schreiben. Thorsten fragte wer machts alle schauten zu Boden nur ich nicht! Den Rest könnt ihr nachlesen. Also grimmige Miene aufgesetzt, zu Boden geschaut und weitergelaufen. Keiner quatscht mich an. Geht doch! Aber nachdem ich die leckeren Zuckerbeutel vernascht habe fiel mir auf, dass nicht nur die Hunde weg sind sondern auch alle Mülleimer. Wäre mir das früher aufgefallen hätte ich doch mal was zum Thema Sauberkeit im Grunewald zum Besten geben können. Zurück zum Roseneck. Laufzeit 2 h … da fehlt doch was oder… naja Ihr wisst schon: „Stündchen noch, Stündchen geht immer!“ Habe aber nur noch 50 Minuten gemacht, bin zu Hause vorbeigelaufen und die Motivation 10 Minuten dranzuhängen war wech. Aber so ohne wieder an die Gruppe ranlaufen zu müssen nach der Ruhrtalsperre ist doch leichter. Und das Beste war danach abends mit guten Freunden in der Pizzeria den Tag ausklingen lassen. Insgesamt brauche ich aber nach den langen Läufen und den Tempoeinheiten zu lange um zu regenerieren. Und da ich eine schlaue Ehefrau habe, rät mir diese vom Marathon ab. Ein halber tut‘s auch. Ich wiederum bin nicht so blöd, nicht auf sie zu hören (doppelte) Verneinung! Das ist bestimmt Deutsch für Ausländer Stufe B2). Also letzter Marathonblog von mir! Schluss, Aus, Klappe zu Affe Tod und der Affe bin ich! Wenn gewünscht kann ich das Ganze als „mein Weg zum hundert und ersten ½ Marathon“ oder so weiterleben lassen. Bitte deswegen kurze Rückmeldung von Heinz. Für Montag habe ich dann auch gleich einen Termin in der Muckibude mit den Trainern vereinbart zum Muskelaufbautraining… mal schauen was für Folterkram denen einfällt. Werde lauftechnisch die langen Läufe wahrscheinlich aber noch mitmachen, aber wenn es wieder zur Ruhrtalbrücke gehen sollte, entweder an der Verpflegung aussteigen oder gleich in Gruppe 4 Asyl beantragen.

Igor

Montag, 11. April 2016

LC Duisburg Marathonkurs Gruppe 3 - Mobbing, Hüftgold und Transfergerüchte in Gruppe 1 auf facebook - hier ist einiges los...

Marathon Blog Part 3 Gruppe 3
Nach meinem Schottlandausflug und der einen Woche Trainingspause bin ich diese Woche wieder voll im Training. Nach Tempo am Dienstag bin ich am Donnerstag alleine gelaufen. Dachte es wäre mal eine prima Abwechslung einen Teil der letzten 12 km des Duisburg Marathons unter die Schuhe zu nehmen. Ist auch praktisch, dass diese gerade vor meiner Haustür verlaufen. Also eine lockere „Sauerstoffrunde“ alles lief prima.

Heute steht wieder ein langer Lauf an.
Aber bevor ich über diesen schreibe möchte ich mich ausdrücklich bei Heinz, den Betreuern und vor allem bei der Frau Radomski bedanken. Alle investieren viel Freizeit und Herzblut in diesen Kurs und
der Verpflegungsposten heute war der Hammer! War warm und mein Wasser ging zur Neige und dann kam der Verpflegungspunkt. Klasse!
Auch sind einige von uns angeschlagen bzw. bereits aus gesundheitlichen Gründen ausgestiegen. Denen allen von hier aus Gute Besserung!
Leider fehlt mir durch die verletzungsbedingte Trainingspause im Herbst und Winter  die Grundlage für die langen Läufe. Nicht umsonst heißt es: „Läufer werden im Winter gemacht“. Also bin ich mal wieder ziemlich aufgeregt. Aufgrund der wiederkehrenden leichten Knieprobleme und Sprunggelenksprobleme bei langen Läufen, habe ich beschlossen zu tapen. Eigentlich glaube ich nicht so recht an das Kinesio tapen. Die schreiben auch immer, dass es keine Studien gibt, die die Wirkung belegen. Aber wer heilt hat Recht oder es lebe der Placeboeffekt. Jetzt habe ich das linke Innenband des Sprunggelenkes und beide Knie Innenbänder „getapet“. Das sieht vielleicht bescheuert aus. Naja muss mir daher die lange Laufhose anziehen obwohl wir 16 Grad und Sonnenschein haben.
Als Verpflegung wie gehabt alle 30 Minuten Kohlenhydrate und Wasser.
Ab zum LC. Selbeck + ist angesagt insgesamt 2h 30 Minuten. Das hört sich nicht nur endlos an, ist es auch! Also wir laufen etwas ambitioniert los. Die ersten 90 Minuten sollte ich „ safe“ sein. Und erwartungsgemäß lief alles rund. Prima Wetter, prima Gruppe und schöne Strecke. Jetzt der übliche Kalauer den Micha und ich uns erlauben: „Ist noch weit?“; „Ne nur noch ein Stündchen, Stündchen geht immer“. Naja es lebe die Tradition. Wir machen es auch erst seit ca. drei Jahren. Allerdings war es etwas warm, und als ich mir gerade Gedanken darüber machte, wie ich mein Wasser rationalisiere da taucht doch unser Verpflegungsstand auf. Klasse. Leider ist hier Marc mit Knieproblemen ausgestiegen (Gute Besserung!).
So der Rest ist schnell erzählt. Alles ging glatt aber die letzte halbe Stunde war recht anstrengend. Am Ende hatte Petra 2 fabelhafte Kuchen gebacken und Getränke mitgebracht. Vielen Dank!
So das war ein erfreulicherweise recht ereignisloser Lauf und am Sonntag kein Muskelkater. Wenn der Schluss nicht so anstrengend gewesen wäre wurde ich jetzt ein uneingeschränktes „schön war‘s“ schreiben.
Die nächste Woche herrlich ereignislos. 3 x Training in der Woche und am Samstag 26 km. Wirklich klasse Wetter und Stoot steht auf dem Programm. Wegen meiner kaputten Knie war ich abgetapet
wie ein alter Karton…. Aber auch wenn ich nicht so richtig daran glaube hilft es. Bis zur Ruhrtalbrücke alles in Butter. Aber der Abstieg ist nichts für meine Knie. Musste bergab gehen. Unten als allerletzter angekommen, wartet Thorsten auf mich. Zusammen sind wir dann in 5:30 zurück ins Feld. Prima geht doch.
Apropos Thorsten. Laufen schmiedet ja bekanntlich wahre Männerfreundschaften! Wie man ja meinen Blogs entnehmen kann, bin ich schweigsam, schüchtern und sage nie ein Wort zu viel :-).
Auch die Blogs haben ja nur wenige Zeilen. Halt nur das Notwendigste. Eigentlich laufe ich ja gerne mit Thorsten Huth. Der ist fast immer gut drauf und hat stets eine nette Anekdote die das Laufen sehr kurzweilig macht. Aber er ist furchtbar nachtragend. Bloß weil ich nach einer gefühlt längeren Laufstrecke, ich glaube es waren sogar 800m gefragt habe „ob es noch weit ist“ hatte er mich doch glatt auf dem Kieker. Irgendwie wurde es mit den Kilometern immer leiser in der Gruppe bis gegen Ende Thorsten meine erschöpfungsbedinge Sprachlosigkeit ausnutzen musste. Natürlich musste mal wieder der einzige  Läufer mit Migrationshintergrund und eigener Migrationserfahrung der Gruppe (also ich) von Thorsten „gemobbt“ wurde. Der wusste genau, dass ich jetzt mit der Gruppe zurücklaufen muss da es keinen kürzeren Weg gibt. Mobbing in der Laufgruppe ist am schönsten. Problem war, dass es da echt anstrengend war  und ich – glaubt mir wieder keiner  – wirklich nicht zum Reden aufgelegt war.  Ich habe auch nicht so ganz verstanden worum es ging irgendwas mit „Hose“ oder so… ich bin sicher jetzt haben wir ein Thema für den nächsten langen Lauf!
Aber ich schweife aus, zurück zum Laufen. Dann das Cola Schild – 3 km – die zweite Luft ist da alles wieder gut! Und ich kann endlich Widerworte geben! Dann nur noch UNTH und der Lauf und ich haben was gemeinsam: beide haben fertig.

Nach dem Lauf schaue ich auf meine alles könnende Laufuhr 6:28 min/km über alles, empfohlene Ruhezeit 62 h. (?) Was soll das denn? Am Montag ist doch nach Plan wieder Training man soll sich einfach nicht von seiner Uhr bevormunden lassen, die kann ja auch keinen Kaffee kochen oder? Und Heinz hat immer Recht!

Nach dem Lauf habe ich mein fehlendes Wintertraining gemerkt. Hab mich gefühlt wie nach einem Marathonlauf. Wie Heinz in meinem ersten Marathonkurs mal gesagt hat: „Die Grundlagen werden im Winter erarbeitet, wenn die fehlen merkt man das bei den langen Läufen“. Wie Recht er hat. Nach Ostern letztes Jahr wiederholt verletzt. Mehre Kg Muskelmasse in beiden Oberschenkeln verloren und beides fehlt jetzt. Und trotz Muckibude ist noch nicht alles wie früher – leider. Zu allem Überfluss habe ich so um die Hüfte Reserven zugelegt.
Nach dem Training war ich echt platt, duschen, Faszienmassage (schwarze Rolle) und mit dem Tennisball Fußsohlenmassage. Damit war ich wieder schmerzfrei aber die Treppe runter laufen ……
(zensiert) …. So jetzt 24 h später alles prima. Aber weil ich nach dem Lauf so breit war, überlege ich gerade ob ich wirklich auf die vollen 42 km gehen soll oder nicht besser wie ursprünglich geplant nur 21 km laufen soll. Nächstes Wochenende werde ich mich entscheiden. (Oh graus die 4h 30 hat Thorsten als Brems- und Zugläufer ….. da sind ja wieder tiefgründige Männergespräche zwischen uns vorprogrammiert….. das spricht eher für die ganze Strecke und nicht die halbe, - jetzt wird Thorsten Albträume haben …)

Allen eine schöne Laufwoche!
Igor

LC Duisburg Marathonkurs Gruppe 1 Aline... es läuft auch wenn oder gerade weil wir die Comfortzone verlassen ;-)

Tempotraining, Dienstag 29.03.2016
Es ist Dienstag und damit steht heute wieder einmal Tempotraining auf dem Plan. Diesmal wollen alle Gruppen einheitlich zum Aussichtsturm. Ach nee….fast alle Gruppen! Denn eine kleine Gruppe von Rebellen kommt dank ihrer Chefin in den Genuss einer tollen Hügelrunde. Wäre ja auch langweilig einfach das zu machen, was alle machen ;-) Also geht es in Abwesenheit von Marcus mit Sonja zu einer Hügelrunde, die es in sich hat. Und leider muss ich gestehen, dass Hügel meine Hassliebe sind. Sobald ich dieses Wort nur höre, könnte ich direkt wieder nach Hause fahren, aber genau das geht ja in der Gruppe schlecht. Also trabe ich trotzig hinterher und lasse mich überraschen, welche gemeinen Berge Sonja für uns ausgesucht hat. Dienstags muss man halt auch mal die Komfortzone verlassen ;-)  Insgesamt werden es fünf Anstiege, die ihre Krönung im steilsten Berg „Monning“  finden. An diesem Berg muss ich eine kurze Gehpause einlegen. Die motivierenden Worte von Iris führen allerdings dazu, dass ich langsam wieder antrabe und völlig erschöpft, aber glücklich oben ankomme. Das ist eindeutig das Schöne an der Gruppe. Man motiviert sich gegenseitig und holt so nochmal alles aus sich raus. Danke dafür


Sauerstofflauf, Samstag 02.04.2016

Am heutigen Samstag stehen nochmal 02:30h auf dem Plan und demnach knapp unter 30km. Das Wetter ist mit strahlendem Sonnenschein und einem wundervollen blauen Himmel genau dafür gemacht. Es ist endlich T-Shirt Wetter und die Ansage von Marcus: „ Wer in langer Hose und Jacke kommt, strippt vor dem gesamten Club“ hat gewirkt. Alle sind in sommerlichen Laufsachen da…..Schade eigentlich ;-) Aufgrund einiger Angeschlagener einigen wir uns auf ein etwas langsameres Tempo als gewöhnlich. Dies führt dazu, dass Marcus bereits zu Beginn Sonja etwas
einbremsen muss ;-) Außerdem herrscht Uneinigkeit bezüglich der Strecke. Somit überlässt Sonja kurzerhand Thomas die Führung, um sich bezüglich der Strecke zu besprechen. Liegt ja auch nahe
dem Schnellsten der Gruppe die Führung zu überlassen, wenn man eigentlich langsamer laufen möchte. Funktioniert nämlich in der Regel nicht ;-) Nachdem der Streckenverlauf geklärt ist, führt unsere Runde über einen Teil der Friedhofsrunde durch das schöne Mülheim entlang am Wasserbahnhof. Insgesamt ist es eine wundervolle Sight-Seeing-Runde, die wirklich Spaß macht und sehr kurzweilig ist. Die Kilometer fliegen heute nur so an mir vorbei und es läuft die gesamte Strecke über wirklich gut! Außerdem sind richtig viele Menschen unterwegs und so treffen wir auf viele Fußgänger, Radfahrer, nette Rentner, freche Rentner, die uns ihre Rollatoren in den Weg schieben wollen, aber auch viele Leute, die uns gut zurufen. Das ist doch mal ein nettes Miteinander! Zurück am Vereinsheim gibt es leckeren Kuchen von Iris und ich freue mich auf die Dusche, auch wenn es mir heute echt leicht gefallen ist!


Tempotraining, Dienstag 05.04.2016
Heute stehen 2 mal 20 Minuten auf dem Plan und meine Gruppe wird diese Einheit an der Regattabahn absolvieren. Nach dem Einlaufen wird die gesamte Gruppe in verschiedene Geschwindigkeiten eingeteilt  und wir beschließen uns nach den ersten 20 Minuten wieder zu sammeln, um gemeinschaftlich die zweite Hälfte zu beginnen. Ich werde heute mal versuchen an der schnellen Gruppe dranzubleiben. Sollte das nicht gelingen, kenne ich mich ja aus und kann mich nicht verlaufen ;-) Aber auch heute läuft es gut und ich bin nach den ersten 20 Minuten zwar nicht mehr frisch, aber ich konnte mithalten. Für die zweiten 20 Minuten wird das Tempo sogar noch etwas angezogen, aber auch hier kann ich mithalten. Auch wenn ich es wahrscheinlich keinen Meter mehr geschafft hätte. Die Gruppe sammelt sich zum gemeinsamen Auslaufen und es geht leider nicht direkt zum Vereinsheim zurück. Der Schlenker durch den Wald kostet mich nach dieser Einheit nochmal ordentlich Kraft, aber ich denke einfach an die Dusche und meine Couch. Außerdem bin ich heute wirklich zufrieden mit mir. Ein schönes Gefühl!